CSU auf Tour – Soziotherapeutisches Zentrum Tirschenreuth

By | 10. Juni 2010

(heb) Das Soziotherapeutische Zentrum (STZ) in der Pleierstraße war dieses Mal das Ziel der CSU auf Tour. In Kürze soll hier wieder ein Neubau entstehen, der von der Baugröße her das Haus Waldnaab verdoppeln wird. Anfang Juli soll bereits der Spatenstich erfolgen und bis zum Frühsommer nächsten Jahres könnten, geht alles planmäßig vonstatten, die ersten Bewohner einziehen. 18 neue Wohneinheiten sollen hier entstehen. Mindestens 10 Vollzeitarbeitsstellen werden damit geschaffen. Wobei sich die Arbeitsstellen durchaus auf Halbtagesjobs aufteilen können. Das Gesamtvolumen der Investitionskosten wird auf immerhin 1,5 Mio. Euro angesetzt. Derzeit leben 32 Bewohner im Heim, 31 im betreuten Wohnen, acht im Appartmenthaus und der Rest verteilt sich auf eigene Privatwohnungen im gesamten Landkreis. Von den Erweiterungsplänen zeigten sich die Gäste um Bürgermeister Franz Stahl sehr beeindruckt.

Die Zielgruppen des Hauses sind erwachsene Menschen, die vom betreuungsgerichtlich bestellten Betreuer mit Genehmigungsbeschluss des Betreuungsgerichtes wegen Selbstgefährdung nach § 1906 BGB beschützt untergebracht werden müssen. Thomas Fehr, Leiter des STZ gab noch einige Erläuterungen zu den Zielen des Hauses. Aufgefallen war den Besuchern schon vorab die sehr herzliche Atmosphäre, die im Haus vorherrscht. Dies, so Fehr, liege einfach am offensiven Umgang der Betreuer mit den Bewohnern. Diese bräuchten besonderen Schutz, nämlich Schutz vor sich selbst. Im Haus würden die Bewohner individuell bedürfnisorientiert betreut. Durch das flexible System des STZ könnten die Bewohner schrittweise ihre Selbstständigkeit wiedererlangen und ins „normale“ Leben zurückkehren.

Die CSU auf Tour besuchte dieses Mal das Soziotherapeutische Zentrum in der Pleierstraße. Mitte: Bürgermeister Franz Stahl, links Leiter Thomas Fehr.

Die CSU auf Tour besuchte dieses Mal das Soziotherapeutische Zentrum in der Pleierstraße. Mitte: Bürgermeister Franz Stahl, links Leiter Thomas Fehr.