CSU-Mitgliederversammung mit Weihnachtsfeier 2010

By | 26. November 2010

Eine Fülle an Informationen wurde den zahlreichen Gästen bei der letzten CSU-Mitgliederversammlung des Jahres im Blauen Zimmer des Kettelerhauses geboten. Nachdem stellvertretender Vorsitzender Dr. Alfred Scheidler einen Überblick der Parteiarbeit gegeben hatte, referierte Bürgermeister und Ortsverbandsvorsitzender Franz Stahl über die Situation der Kreisstadt. Ehrungen langjähriger Mitglieder bildeten den würdigen Abschluss.

Durchaus kritisch betrachtete Dr. Alfred Scheidler die Arbeit der Bayerischen Staatsregierung. Die Verzögerungen beim Bau der ALE und der neuen Polizeiinspektion auf dem Bahnhofsareal hätten die Stadt, das Stadtratsgremium und nicht zuletzt den CSU-Ortsverband auf eine harte Probe gestellt. Und trotzdem sei für ihn und die Anwesenden die CSU die politische Partei, zu der es keine Alternative gebe. Besonders in der Parteiarbeit in Tirschenreuth, direkt an der Basis, stimme einfach alles, angefangen vom Bürgermeister, der Stadtratsfraktion bis zur Parteibasis. „Auf kommunaler Ebene läuft einfach alles!“ Besonders die Verflechtung der angehörigen Arbeitsgemeinschaften, der Frauenunion und der Jungen Union, zeichne die Parteiarbeit aus. Gemeinsam werde sehr viel Arbeit erledigt. Seit Jahren konstante Mitgliederzahlen bestätige dies.

Während des Jahres habe der CSU-Ortsverband verschiedene Veranstaltungen auch für Nichtmitglieder angeboten. Neben den Vorstands- und Mitgliederversammlungen wurde mit dem „Schwarzen Kanapee“ eine ganz neue Informationsplattform geboten, die sich von Beginn an als sehr erfolgreich entpuppt habe. Viele Informationen konnten sich Interessierte auch bei „CSU auf Tour-Besuchen“ einholen. Diese Besuche, etwa beim Städtischen Kindergarten, würden detaillierte Informationen liefern, die auch der Stadtratsfraktion zur Entscheidungsfindung helfen könnten. Auch der große Preisschafkopf sei heuer wieder sehr erfolgreich gewesen. Die Jugengruppen des DAV Sektion Karlsbad und des MSC Tirschenreuth durften sich über Spenden von jeweils 300 Euro freuen. Den Spendern der Preise sprach Dr. Scheidler nochmals ausdrücklich seinen Dank aus. Als erste Veranstaltung des Jahres gebe es alljährlich die Winterwanderung. Diese vermittle jedesmal unvergessliche Eindrücke. „Wandern Sie mit, Sie werden begeistert sein“, riet er den Anwesenden.

Bürgermeister Franz Stahl gab einen Überblick zur Situation der Stadt. „In Tirschenreuth hat sich eine große Dynamik entwickelt, die sich andere Kommunen mittlerweile zum Vorbild nehmen!“ Verbunden damit sei die steigende Lebensqualität. Angefangen von der Sanierung des Marktplatzes, die Wirtschaftskraft in die Innenstadt gebracht habe, bis zu den fertigen städtebaulichen Projekten, die sich wie ein Mosaik zusammensetzen würden. Viele auswärtige Fahrradfahrer würden in dem Sommermonaten den Marktplatz bevölkern und auch die Tirschenreuther würden ihren Marktplatz gerne annehmen. „Der Marktplatz ist lebendig und wieder Zentrum geworden!“ Der Zentrale Omnibusbahnhof habe die Verkehrssicherheit sehr verbessert und das Museumsquartier, 2008 eröffnet, habe sich nicht zuletzt wegen der Sonderausstellungen, zu einem gelebten Kulturquartier entwickelt. Im kommenden April soll das „Haus am Teich“ mit seinen Großaquarien das Ensemble vervollständigen. Die Regensburger Straße habe sich nach der Neugestaltung zu einer attraktiven und übersichtlichen Ortseinfahrt entwickelt. Das Areal „Stadtteich Nord“ sei bereits mit einem Preis wegen der ausgezeichneten Revitalisierung von Brachflächen ausgezeichnet worden. Der Umbau des „Heimerl-Areals“ stehe in den Startlöchern und auch das Lang-Areal sowie das Schels-Areal sei im Umbruch. Im kommenden Jahr, so Bürgermeister Franz Stahl, soll sobald es die Witterung zulässt mit den Abbruch- und Bauarbeiten auf dem Schels-Areal begonnen werden. Und, „Tirschenreuth ist die günstigte Stadt Deutschlands“, verwies Stahl stolz.

Im Anschluss zeichnete er langjährige Mitglieder des CSU-Ortsverbandes aus. Für 50 Jahre wurde Alois Weigl geehrt. Lisa Schröpf bekam die Auszeichnung für 25 Jahre.