Das schwarze Kanapee – Toni Dutz

By | 28. Juni 2011

Erfolge durch gute Zusammenarbeit

Toni Dutz nimmt auf „Schwarzem Kanapee“ zu wichtigen Stadt- und Kreisthemen Stellung

Tirschenreuth (heb) Zur dritten Auflage des „Schwarzen Kanapees“ hatte sich Bürgermeister Franz Stahl mit Toni Dutz einen Vollblutpolitiker als Gesprächspartner geholt, der seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik engagiert ist. Bekannt für seine offene Redeweise nahm Wiesaus Bürgermeister Toni Dutz auch auf dem „Schwarzen Kanapee“ kein „Blatt vor den Mund“ .

Das „Schwarze Kanapee“, jüngstes Kind des Tirschenreuther CSU-Ortsverbandes, möchte als Forum verstanden werden, bei dem über aktuelle gesellschaftliche oder kommunalpolitische Themen informiert wird. Für die Gäste auch eine gute Gelegenheit konkrete Antworten auf offene Fragen zu bekommen. Bürgermeister Franz Stahl, dieses Mal in der Rolle des Moderators, stellte zuerst den „Privatmann“ Toni Dutz kurz vor. Der „markante“ Politiker, so Stahl, ist Jahrgang 1958, geboren in Wiesau, verheiratet, hat zwei Söhne und war vor seiner politischen Laufbahn als Beamter im gehobenen Dienst tätig. Seit 2002 ist Dutz Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Wiesau. Im Ehrenamt ist er u.a. stellvertretender Kreisvorsitzender des Roten Kreuzes, stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bayerischen Städtetages, Bezirksrat und außerdem noch Fraktionsvorsitzender der CSU im Kreistag.

Toni Dutz enttäuschte die interessierten Gäste nicht. Er präsentierte eine spannende Palette an Themen, die von den Zuhörern gebannt aufgenommen wurden. Selbstverständlich hatte er auch lobende Worte für seinen Tirschenreuther Bürgermeisterkollegen, Franz Stahl, parat. „Unter der Führung von Franz Stahl, seid ihr gut aufgehoben!“

Leuchtturmprojekte

Die Gartenschau „Natur in Tirschenreuth 2013“, aber auch den Geschichtspark in Bärnau wertete Dutz als „Leuchtturmprojekte“, von denen der ganze Landkreis profitieren könne. Nicht vergessen dürfe man in diesem Zusammenhang, so Dutz, dass der Bahnhof Wiesau für die Anreise der zu erwartenden Gäste eine wichtige Rolle spielen werde. Möglicherweise sie dies für die Verantwortlichen der Bahn ein „Ansporn“. Auch in der Kulturstadt Waldsassen mit dem benachbarten Konnersreuth und damit der Konnersreuther Resl sah er Pluspunkte, die richtig eingesetzt werden müssten. Der Landkreis habe sich in den zurückliegenden Jahren kräftig voran gearbeitet. Die neuen Radwege seien gute Beispiele dafür und auch Ausdruck der guten Zusammenarbeit im Kreistag. „Denn es geht nur gemeinsam und hier brauchte es mutige Bürgermeister!“ Ein großes Lob richtete Dutz an die Arbeitnehmer in der Region. „Wir haben hier sehr engagierte Leute, aber leider zu wenig Arbeitsplätze.“ Schon deshalb sei die Verlagerung des Amtes für ländliche Entwicklung ein Schritt in die richtige Richtung. In der Reformierung der Wiesauer Berufsschule sah er nur eine Verschiebung. Wiesau hätte die bessere Ausstattung als andere Standorte, müsse aber leider Zweige abgeben.

Wichtige Landratswahl

Im Hinblick auf das Wahljahr 2014, so Dutz, stehe natürlich die Landratswahl an oberster Stelle. „Denn wir planen natürlich, wieder einen Landrat aus CSU-Kreisen zu bekommen!“ Die CSU habe nach dem tragischen Tod von Herbert Hahn eine solidarische Entwicklung durchlebt und „wir haben die Lehren daraus gezogen“, resümierte Dutz.

Quelle: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/2863292-126-erfolge_durch_gute_zusammenarbeit,1,0.html#top