Pressebericht der Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes Tirschenreuth vom 19. Juli 2010

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Tirschenreuth (heb) Der Bericht der CSU-Stadtratsfraktion stand im Mittelpunkt der letzten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes. Zweiter Bürgermeister und Fraktionssprecher Peter Gold hatte dazu viele Informationen parat.

Vorher informierte Bürgermeister Franz Stahl über die derzeitige Situation des Kreisverbandes. Nach dem überraschenden Tod von Herbert Hahn mussten viele Entscheidungen getroffen und adäquate Kandidaten für die verwaisten Ämter gefunden werden. Mit Tobias Reiß wurde ein engagierter Kreisvorsitzender gefunden, zeigte sich Stahl überzeugt. Ihm selber wurde die Stellvertretung des Landrates angeboten. Und dies mache ihm sehr viel Spaß. Nun habe sich die CSU neu orientiert und gehe geschlossen in die Zukunft.

Zur Situation der Stadt verwies Stahl auf die enorme Dynamik, die sich entwickelt habe. Vor allem die großen Projekte „Natur in Tirschenreuth 2013“ oder die Entwicklung des Bahnhofsareals würden Tirschenreuth in den kommenden Jahren prägen. An bereits umgesetzten Projekte zählte er etwa die Marktplatzsanierung, das Museumsquartier oder den Zentralen Omnibus-Bahnhof auf.

In oft schwierigen Situationen gelte es, sachlich und ruhig anzupacken und natürlich genau zu analysieren, was zu machen sei. Dafür stehe die CSU in Tirschenreuth.

Zweiter Bürgermeister Peter Gold lobte in seinem Bericht die engagierte und unermüdliche Arbeitsweise von Franz Stahl und der CSU-Stadtratsmitglieder. Nur der Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit von Franz Stahl sei zu verdanken, dass die Verlagerung der ALE nach Tirschenreuth nun endgültig durchgeführt wird. Langfristig gesehen werde dies eine strukturelle Weiterentwicklung für die Stadt bedeuten. Durch die städtebauliche Neugestaltung des Bahnhofsareals, zu der auch die Verlagerung der Polizeiinspektion zählt, und dem zu erwartenden Gewinn an Arbeitsplätzen werde Tirschenreuth weiter aufgewertet. Bedauerlicherweise falle die Gartenschau in eine Zeit der wirtschaftlichen und finanziellen Krise. Die Jahre 2009 und 2010 zählen für Städte und Gemeinden zu den wohl schwierigsten Jahren der Nachkriegszeit. Städte und Gemeinden treffe es deshalb, weil diese am Ende der Kette bei der Verteilung finanzieller Spielräume stehen würden. Immer mehr Aufgaben und Forderungen sollen bei weniger Einnahmen bewältigt werden, so Gold. Deshalb appellierte er an die Besucher und die Bürger der Stadt Geduld zu haben. „Es kann nicht alles, was wünschenswert ist, sofort erledigt werden!“ Trotzdem müsse Tirschenreuth in den nächsten Jahren durch eine weitsichtige und zukunftsfähige Stadtentwicklung weiter nach vorn gebracht werden.

Der CSU-Stadtratsfraktion bescheinigte Gold großen Einsatz um die Belange der Menschen. Beispielhaft sei die Arbeit von Seniorenbeauftragten Herbert Konrad, Behindertenbeauftragter Olga Luft und Sport- und Jugendbeauftragten Konrad Zant. In der CSU-Fraktion des Stadtrates spiegle sich die Vielfalt der Gesellschaft wieder. Und alle Fraktionsmitglieder würden ihr Wissen und eigene Entscheidungen in lebhaften Diskussionen einbringen.