Sanierung im Herzen der Stadt – CSU besucht Maximilian-Quartier

By | 1. August 2011
Bauarbeiten im Maximilian-Quartier kommen gut voran – Metzgerei schließt vorübergehend

Tirschenreuth. (heb) Eine große Baustelle fällt derzeit an der linken Seite der Marktplatzeinfahrt ins Auge. Die Fassade des künftigen Maximilian-Quartiers hat sein Aussehen bereits verändert. Und im Inneren der Gebäude werden die Planungen der Kewog Schritt für Schritt umgesetzt. Die zusammenhängenden Gebäude erfahren eine umfassende Sanierung. Über den Stand der Bauarbeiten und die künftige Nutzung informierten sich zahlreiche Interessierte bei „CSU auf Tour“.

Die Führung leitete Bürgermeister Franz Stahl. Die Sanierung des Areals sei ihm ein großes Anliegen, so Stahl. Leerstände und Brachflächen seien städtebauliche Defizite, die in Tirschenreuth schon in der Vergangenheit geordnet angepackt und bewältigt worden seien. Doch müssten Kommunen auch neue Wege gehen.
Mit der Kewog als starkem Partner sei nun auch das Maximilian-Quartier in Angriff genommen worden und stehe mit der geplanten Mischnutzung auf einer soliden Basis. Die Gesamtinvestition bezifferte Franz Stahl mit rund 3,7 Millionen Euro. Mit dieser Investitionssumme rangiere diese Baumaßnahme immerhin unter den Top 10 der bestgeförderten Städte Bayerns. Und mit der Bauzeit 2011/12 sei ein relativ kurzer Zeitrahmen gesteckt. In Tirschenreuth werde Beispielhaftes geleistet, so Bürgermeister Stahl, der in diesem Zusammenhang auf zahlreiche Besuche aus anderen Städten verwies.

Ruhiger Hinterhof

Carsten Seebauer von der Kewog erläuterte die Baumaßnahmen im Maximilian-Quartier. Während der vordere Bereich direkt auf den Marktplatz münde, die Bewohner und Mieter des Maximilian-Quartiers sich also direkt im Stadtkern befänden, sei der Hinterhof absolut ruhig gelegen. Die Hinterhofgebäude sind bereits abgebrochen und so konnte sich die Besuchergruppe von der beachtlichen Größe der nun freien Fläche überzeugen. Vor allem würden die Fensterformate angeglichen und die oberen Geschosse rückseitig Balkone bekommen, erläuterte Seebauer. Kundenparkplätze seien entlang der Straße geplant. Die Abrissarbeiten seien fast komplett erledigt, alle Ausschreibungen abgeschlossen. Teils kämen regionale Firmen zum Zug, teils auch auswärtige, wusste Carsten Seebauer. Die Metzgerei Witt werde wegen der Bauarbeiten Ende August vorübergehend ihre Pforten schließen. Im Februar/März 2012 finde die Eröffnung des erweiterten Geschäfts statt. In die Räume könnte auch eine Bäckerei integriert werden. „Zudem wird es einen Gastronomiebereich mit Biergarten geben.“

Zehn Wohnungen

Ein Teil des Hinterhofs solle begrünt werden. Immerhin zehn Wohnungen seien geplant, dazu ein großes Büro mit 230 Quadratmetern, für das es bereits einen Mieter gebe.

Die Teilnehmer der Info-Tour waren von der Größe des Areals und dem schnellen Fortschritt der Sanierungsarbeiten beeindruckt.

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